ASTROLOGIE - OBEN WIE UNTEN     

                                                                                

Astrologie ist auf der Annahme begründet, dass Stellungen der Himmelskörper Einfluss auf das irdische Geschehen haben – auch auf Schicksal und Wesen des Einzelnen. Astrologie ist demnach das Wissen um die Beziehungen zwischen Makrokosmos (Universum) und Mikrokosmos (Menschen) als Analogieprinzip – also oben wie unten. Die Astrologie versteht den Mensch als Teil des Kosmos und Bestandteil der Natur, der denselben Gesetzen unterliegt wie die Natur selbst. Man denke zum Beispiel an die Gezeiten, also Ebbe und Flut. Die Planeten und Sterne liefern also lediglich Abbildungen (Symbole), aus denen auf das Wesen irdischer Phänomene geschlossen werden kann. Das hat nichts mit Beeinflussung, Regieren oder Ursache und Wirkung zu tun.

 

Astrologie – eine Wissenschaft?

Man kann die Astrologie allen Skeptikern zum Trotz als Wissenschaft bezeichnen, denn ihre Lehren basieren auf Erfahrungen, Experimenten und Beobachtungen (= Empirie – auch wenn dieser Begriff streng genommen nur auf rein wissenschaftliche Bereiche angewandt wird). Fakt ist jedoch, dass sie zu Recht als älteste wissenschaftliche Disziplin der Welt gilt.

 

Die uralte Sehnsucht des Menschen, die Zukunft zu erkennen

Schon zur Urzeiten wollte der Mensch wissen, was ihm die Zukunft bringt. Aus diesem Wunsch entstand die Astrologie. Die Astrologie als in sich geschlossenes System, wie es auch heute noch bekannt ist, ist etwa 2500 Jahre alt. Die Wurzeln der so genannten Präastrologie wurden lange Zeit auf 4000 vor Christus datiert. Mesopotamische Keiltexte waren die ersten Belege für die so genannte Astromantie (Sterndeutung). Aber in jüngster Zeit fand man in Nordwestafrika auf einem Felsenbild eine 10.000 Jahre alte Tierkreiszeichnung.